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Die Qualität der Daten stellt ein grosses Problem dar
Liebe Leserin, lieber Leser,
Energiedaten füllen TerraBytes von Festplatten, ohne dass
diese irgendjemand jemals auswertet, respektive auswer-
ten kann. Mit der Norm EN50001 werden nun in den EU-
Ländern vom Gesetzgeber gar noch neue Auswertungen
gefordert. Dementsprechend fordern auch Endkunden be-
rechtigterweise immer mehr Auswertungen.
Wir betrachten es als unsere Herausforderung, unseren
Kunden ein komfortables, effizientes, integriertes und
qualitativ hochstehendes Tool dafür bereitzustellen.
Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass ein entsprechendes Tool an mehreren
Stellen ansetzen muss, um den Anforderungen vollumfänglich gerecht zu
werden. Ein ideales Tool lässt Handeingaben zu, erfordert jedoch ein Maxi-
mum an Automatisierung, um in der Praxis effizient und verlässlich eingesetzt
werden zu können. Es hat sich herausgestellt, dass die Qualität der Daten das
grösste Problem darstellt! Zählerausfälle, Systemunterbrüche etc. machen oft
Verbrauchsdaten unvollständig, und erschweren damit die Auswertung.
Wir arbeiten seit einigen Monaten an einem Energiemanager, der es ermög-
licht, automatisch Auswertungen zu rechnen und entsprechend Meldungen
abzusetzen. Der Benutzer erhält z.B. eine Meldung wenn eine Wärmepumpe
oder ein Oelkessel ausserhalb der optimalen Betriebsweise läuft. Auch Wär-
meabgaben können überwacht werden, z.B. um festzustellen ob ein Kunde
mehr Energie bezieht, als er Anschlussleistung bestellt hat. Mit dem Energie-
manager lassen sich auch Energienachweise verifizieren und Minergie-Bauten
kontrollieren.
Wir sind überzeugt, dass die Ersatzwertberechnungen sowie die intelligenten
Alarming- und Überwachungsmöglichkeiten den Energiemanager zu einem
innovativen Produkt mit guter Zukunftsperspektive machen.
Übrigens erfolgen sämtliche Auswertungen des Energiemanagers aus Per-
formance-Gründen auf den Portal-Servern. Das Tool beansprucht somit keine
CPU-Leistung des Leitsystems!
Der Energiemanager wird im Laufe des Jahres schrittweise eingeführt um
Erfahrungen sammeln zu können. Erste Anlagenauswertungen zeigen, dass
der Weg zwar noch lang, jedoch durchaus gangbar ist. Die grössten Probleme
liegen bei der Qualität der Daten – und da sind wir ja bereits einen grossen
Schritt weiter.
Ihr Christoph Müller
Verwaltungsrats-Präsident und Geschäftsführer MST Deutschland
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